Immer mehr Unternehmen legen großen Wert auf die Verpackung ihrer Produkte. Gerade bei nachhaltig hergestellten Lebensmitteln muss auch die Verpackung umweltfreundlich sein.
Menschen, die ökologische und gesundheitsbewusst hergestellte Lebensmittel kaufen, verzichten heute häufig auf Produkte, deren Verpackungen nicht recycelbar sind. Die Verpackung fällt im Verkaufsregal schließlich als Erstes ins Auge.
„Nachhaltigkeit ist für uns kein leeres Schlagwort. Bei unserer verantwortungsbewussten Produktion achten wir ganz besonders auf die Verpackungen. Alle Rohstoffe, die wir verwenden, können recycelt werden“, erklärt Aurimas Bagdanavičius, Geschäftsführer der Bio-Ölfabrik EKKO LT in Zarasai.
„Wir verfolgen in der Produktion eine Zero-Waste-Strategie. Das bedeutet, dass wir den gesamten Rohstoff zu Endprodukten verarbeiten. Unsere Technologien bewahren wertvolle Nährstoffe und helfen zugleich, Energie zu sparen. Offiziellen Daten zufolge verbrauchen wir 50 % weniger Strom als andere Unternehmen mit vergleichbarer Tätigkeit“, ergänzt er.
Wir vermeiden Abfälle auf vielfältige Weise. Aus dem Presskuchen, der bei der Ölproduktion entsteht, stellen wir beispielsweise Mehl her. Dieser Presskuchen kann auch als biologisches Tierfutter verwendet werden.
Auch bei Verpackungsmaterialien setzen wir Rohstoffe sparsam ein.
„Verpackungen sind wichtig, denn sie ziehen zuerst die Aufmerksamkeit des Kunden auf sich. Bei Bio-Produkten kommt es auf jedes Detail an. Sowohl Flasche als auch Etikett sollten vollständig recycelbar sein. Wir verwenden Flaschen aus recyceltem Glas, die einfach getrennt und entsorgt werden können. Auch Transportverpackungen werden erneut genutzt: Kartons aus der Produktion verwenden wir beispielsweise bei der Palettierung. So folgen wir auch beim Verpacken unseren Zero-Waste-Grundsätzen“, erläutert der Geschäftsführer.
Vollständiger Artikel: Verslo žinios (auf Litauisch).

